Plasmanitrieren

Plasmanitrieren

Beim Plasmanitrieren handelt es sich um ein thermochemisches Randschichthärteverfahren, bei dem Stickstoff mithilfe eines Plasmas in einer Vakuumkammer atomar zerlegt und anschließend in die Bauteiloberfläche eingelagert wird. Die Prozesse finden je nach gewünschter Nitrierhärtetiefe bei Temperaturen zwischen 390 und 600 °C statt. Infolge der Diffusion von Stickstoff ins Bauteilinnere werden Eisennitride und Sondernitride mit verschiedenen Legierungselementen des Bauteils gebildet. Die Eigenschaften der nitrierten Bauteiloberfläche sind dementsprechend durch die chemische Zusammensetzung des Bauteils bedingt.  

Wesentliche Vorteile des Plasmanitrierens:

Plasmanitrierte Oberflächen stellen eine hervorragende Grundlage für anschließende PVD-Beschichtungen dar. Die harte Nitrierschicht weist eine hervorragende Stützwirkung für die wenige µm starke Harstoffbeschichtung auf.

Hohe Härte der Bauteiloberfläche

Hohe Maßhaltigkeit des Verfahrens

Reduzierte Lochfraßneigung

Erhöhter Schutz vor adhäsivem Verschleiß

Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit

(bei einigen Werkstoffen)

Sie haben Interesse an
unseren Leistungen?